Copenhagen, you’re such a beauty!

Copenhagen

Es ist Samstagnachmittag und der Blick aus dem Fenster erinnert mich eher an Mitte Oktober als einen Spätsommertag Ende August. Um trotzdem etwas Sommerstimmung aufkommen zu lassen, lasse ich in meinen Gedanken die letzten paar Wochen Revue passieren. Nun sind schon wieder fast 4 Wochen vergangen, seit mein Urlaub vorbei ist, indem ich unter anderen tollen Reisezielen eine wunderbare Stadt entdecken und erleben durfte. Gerne denke ich verträumt an das tolle Wochenende in der Hauptstadt Dänemarks zurück und möchte euch meine Erlebnis und Eindrücke natürlich nicht vorenthalten.

Freitag morgens, um halb 9, landeten wir schon in Kopenhagen, da die Flugzeit von Wien aus gerade mal 85 Minuten beträgt! Einsteigen – ab in die Luft – ein kleiner Snack – Anschnallen zur Landung und schon ist man in einem anderem Land, eigentlich ziemlich weit weg von zuhause. Ich würde sagen, da vergeht die Zeit ja wie im Flug ;) 10 Minuten später ist man dann auch schon in der City, da der Flughafen nicht weit außerhalb liegt. Hoteltipps kann ich euch leider keine geben, da wir zu Besuch waren und in einem schönem Haus am Stadtrand wohnen durften. Wir haben im Stadtteil Amager Øst gewohnt – 10 Minuten zu Fuß zum Strand, 6 Metro Stationen mit der Linie M2 in die Innenstadt – perfekte Lage, wenn ihr mich fragt!

modelachen goes Nyhavn Kopie

 

Am ersten Tag haben wir uns gleich einmal einen Überblick über die Touristenattraktionen Kopenhagens geschaffen: die KLEINE!! Meerjungfrau, die bunten Häuser entlang Nyhafn, das prachtvolle Bauwerk der Oper, Schloss Amalienborg – typisch touristisch halt :)  Auf jeden Fall eine sehenswerte schöne Stadt mit prachtvollen Altbauten – und ich LIEBE Altbauten!! Ich liebe es die alten stilvollen Häuser mit ihren Verschnörkelungen und hohen Fenstern zu bewundern und würde am liebsten jedes einzelne von innen sehen. In Kopenhagen gibt es jedenfalls eine ganze Menge davon und ich kam aus dem staunen gar nicht mehr raus! – Faszinierende Stadt für AltbauliebhaberInnen wie mich :)

Weniger zum Staunen brachte mich dann der Spaziergang durch das Freistadt Viertel Christiania. Ein Stadtteil der als staatlich geduldete autonome Gemeinde gesehen wird und in dem eigene Regeln, wie beispielsweise die Erlaubnis von Konsum und Verkauf ,,weicher Drogen“ gültig sind. Mittlerweile zählt dieser 1971 gegründeter Teil auch zu einer großen Touristenattraktion, weshalb auch wir diesem Stadtteil einen Besuch abstatten mussten. Einmal durchgehen und ansehen und sich den Kopf über all diese Aussteiger dort zu zerbrechen (ist wohl so eine Berufskrankheit von mir) reicht dann aber auch schon, ein zweites Mal muss ich dort nicht hin und verlasse mit gutem Gefühl den Stadtteil durch den Bogen mit der Aufschrift ,,You are now entering the EU“.

Zu bewundern gabs am ersten Tag jedenfalls schon sehr viel und ich konnte unterschiedliche Eindrücke der Stadt sammeln, und ich glaube, genau das macht Kopenhagen so faszinierend: überschaubar, sauber, vielfältig und eine Hauptstadt direkt am Meer. Und da es diesen Sommer laut den Dänen überdurchschnittlich heiß war, konnten wir die Zeit in Kopenhagen sogar als kurzen ,,Strandurlaub“ nutzen und uns am zweiten Tag im kühlen Nass erfrischen. Erfrischung pur gab es auch bei einem Motorboot Trip, wo wir von einem nahenden Unwetter überrascht wurden. Jedenfalls ein Erlebnis wert!

Nach diesem nassen Erlebnis und  dem Mittagessen auf einer Insel, die nur per Boot erreichbar ist, zog es uns am Nachmittags dann  in den Vergnügungspark Tivoli, wo das Kind in mir wieder zum vorschein kam und das Grinsen eines Achterbahnfans wie mir bis über beide Ohren reicht :) Gerne stelle ich mich dann mal ne halbe Stunde an um innerhalb kürzester Zeit durch 2 Loopings zu rauschen. Ich alter Adrenalinjunkie liebe diese Glücksgefühle und konnte schon damals als Kind im Disneyland nicht genug von den Achterbahnfahrten bekommen.

Tivoli Rollercoaster

An einem Abend waren wir dann im Hotel Bella Sky zum Essen eingeladen – tolle moderne Architektur mit Skybar und tollem Blick von oben. Auf jeden Fall für einen Drink empfehlenswert!

Um noch mehr von der Innenstadt zu sehen, machten wir uns am Sonntag noch einmal auf, um mit der Metro und bewaffnet mit Stadtplänen die berühmte Einkaufsstraße Strøget aufzuchen. Mein Plan war dabei ja folgender: Sonntag, die Geschäfte haben geschlossen, der perfekter Tag, um durch die Straßen zu bummeln und die Schaufenster nur von außen zu betrachten – naja zu meinem Pech (für das Portemonnaie) oder doch Glück haben in Kopenhagen wohl auch Sonntags die Läden offen, und wie das geendet hat, könnt ihr euch dann wohl vorstellen!

Abends wurden dann die neuen Errungenschaften das in das Köfferchen gestopft und mit dem Flug um halb 9 abends ging es wieder Richtung Heimat. Dank der tollen Flugzeiten hat sich dieser Wochenendtrip wirklich ausgezahlt und eines kann ich euch mit Sicherheit sagen: Kopenhagen sieht mich wieder!

Und hier noch meine 5 Tipps für eueren Kopenhagen Trip:

5 Reisetipps Kopenhagen
Julianas Reisetipps: Kopenhagen

 

xoxo, juliana

 


3 Gedanken zu “Copenhagen, you’re such a beauty!

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