Oh Croatia! Urlaubsfreuden mit Baby

Strand 1

Die Tage werden kälter, kürzer und gerne schweife ich im Gedanken ein paar Wochen zurück. Da war noch Sommer, im Kopf, im Herz und in Kroatien.

Unser erster Urlaub zu dritt – Mama, Papa und das Babymädchen. Urlaub und ein 4 Monate altes Baby? Viel zu stressig? Ach was! Absolut stressfrei. Wie das? Ein bisschen Organisation, ein bisschen Rhythmus und keine Angst vor viel Gepäck!  Und ganz wichtig, das Kopfkino vom langen Ausschlafen im Urlaub, ausgedehnte Bräunungsnachmittage in der prallen Sonne und feuchtfröhlichen Cocktailabenden am besten gleich Zuhause ausschalten, denn Urlaub ist jetzt anders, wir sind Familie. Aber anders heißt nicht schlechter – vielleicht sogar ein Stückchen besser…

Um 3 Uhr morgens haben wir uns dem Projekt „Urlaub mit Baby“ gewidmet und haben das Babymädchen sanft geweckt, im Pyjama in ihr Maxi Taxi gesetzt und los ging es – 5 Stunden Autofahrt. Die ersten 3 Stunden verschlief das Mädchen ganz einfach und als es zu ihrer üblichen Zeit am Morgen wach wurde, waren wir schon durch halb Slowenien und es gab erstmal eine Pause. Die Rückbank im Auto wurde schnell einmal zur Wickelkommode und zum Kleiderschrank umfunktioniert und so wurde der Pyjama gegen das Tagesoutfit getauscht, das Morgenfläschchen getrunken und dann noch etwas Frischluft geschnappt. Die restlichen zwei Stunden hat Mami  Babymädchen auf der Rückbank Gesellschaft geleistet und dann waren wir auch schon da – Hallo Porec, wir sind alle ganz entspannt, alles ganz easy. Ja, trotz Baby an Board!

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Für unseren ersten Familienurlaub gab es schon vorab eine lange Suche nach einem passenden Hotel – passend für die sehr kritische und anspruchsvolle Mama (das kann A. schon mal den ein oder anderen Nerv kosten, wenn jeder Hotelvorschlag, bis auf das kleinste Detail zerlegt wird, sorry dafür) aber auch für ein kleines anspruchsvolles entzückendes Wesen. Schlussendlich haben wir uns für das Valamar Isabella Island Resort entschieden. Ein Hotelresort auf einer eigenen Insel und Neueröffnung im Mai 2015 – genauso neu wie unser Baby, ein gutes Zeichen und da uns die Fotos auch noch verzauberten, wurde gebucht und wir ließen uns überraschen. Und eines vorweg, ich war überrascht. Überrascht wie gut alles klappte!

Alles war super organisiert und Organisation ist mit Baby das halbe Leben – die Mamis unter uns verstehen mich. Angekommen am Parkplatz wurde unser Gepäck entgegen genommen und wir drei, ganz lässig mit einem Taxibus, zum Boot chauffiert, welches uns in wenigen Minuten über das Meer auf das Insel Resort schipperte. Dort angekommen und nach schnellem Check-In, durften wir auch schon unser Zimmer beziehen, wo bereits unser Gepäck auf uns wartete. Es gab kein Schleppen und das trotz Baby, großer Pluspunkt!

Lobbybar

Und dann kam es zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen – das Hotelzimmer wurde inspiziert. Auf dem Resort gibt es vier Möglichkeiten zu übernachten und so haben wir uns neben dem Hotel, dem Castle und dem Miramare für die Isabella Villas entschieden –  und ich muss sagen, ich war glücklich über unsere Entscheidung. Super ausgestattetes und gemütlich eingerichtetes Zimmer. Zudem wurde uns sofort ein Babybett für den kleinen Sonnenschein gebracht, sowie Wasserkocher und Fläschchenwärmer im Zimmer zur Verfügung gestellt. Sehr babyfreundlich oder eigentlich müsste es ja mamafreundlich heißen!  Zudem gab es eine überdachte Terrasse, wo der Kinderwagen seinen Platz fand und wir L.  den ersten Blick aufs Meer zeigen konnten. Zimmer mit Meerblick also – toll!

Zimmer 1

Zimmer 2

Ob mit Kinderwagen oder Babymädchen im Tragetuch, die Insel wurde gleich von uns erkundet. Viele gepflasterte Wege, versteckte kleine Buchten, angelegte Strände und kleine Parks – hierher ließ sich unser täglicher Spaziergang gerne verlegen. Das Mittagsschläfchen wurde dann an den Strand verlegt, wo es dank Nachsaison immer freie Strandkörbe gab, in denen das Babymädchen dem Wellengeräusch horchen und sanft dahin schlummern konnte. Und sie schlief. Und schlief. Wie man das im Urlaub eben so macht. Da gab es auch schon das tägliche Nachmittagsschläfchen im Kinderwagen, das wir dazu genutzt haben, um uns einen Cocktail in der Sonne zu gönnen. Wie man das im Urlaub eben so macht. Und so ließen sich die Urlaubstage entspannt genießen. Und das Babymädchen war auch sichtlich entspannt und genoss es sichtlich 24 Stunden am Tag Mama UND Papa nur für sich ganz alleine zu haben – kein Haushalt, kein Einkauf, keine Wäsche nebenbei, nichts, nur wir 3. Unsere ganze Aufmerksamkeit bekam der kleine Zwerg.

DCIM102MEDIA

Abends dann gab es die alltägliche Routine mit Baden, Strampeln und Schlafen gehen, genauso wie Zuhause, nur halt im Hotel. Ist doch egal wo, Mama ist da. So denkt wohl auch unser Babymädchen. Zimmer verdunkeln, es ist finster, Abendfläschchen und Gute Nacht. Statt dem Bettchen wurde diesmal im Wagen eingeschlummert und sobald das Babymädchen tief schlief, machten wir uns mit dem schlafenden Baby auf den Weg ins Restaurant, suchten uns eine ruhige Ecke und genossen den Abend. Urlaubsluft, ein Glas Wein, wir zwei im Restaurant und die Kleine schlief nebenbei. Ein zweites Gläschen Wein wurde dann aber auf die eigene Terrasse verlegt, sodass das Mädchen in ihrem Bettchen ruhig weiterschlummern konnte.

Pool

6 Uhr morgens wir sind wach. Naja dem Babymädchen ist es wohl egal ob Montag, oder Samstag, ob Zuhause oder in Porec – Ganz nach dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ war auch im Urlaub Tagwache. Und wir die ersten beim Frühstück. Babymädchen sah sich das ganze entspannt im Tuch, nah bei Mama an und genoss es die Menschen um sich herum zu beobachten. Dank unserer Frühaufsteherin hatte wir aber auch nie Probleme die besten Liegen zu ergattern, egal ob am Relax Pool, dem Acticity Pool oder einem der vielen Strände rund um die Insel. Die Auswahl war groß und wir hatten die Qual der Wahl – Strand, Wiese, Kies, Plateau, Privatbucht oder Pool? Diesmal durften noch wir ganz alleine entscheiden, was bei einem älteren Babymädchen und den Wasserrutschen, Kletterwänden und Spielplätzen wahrscheinlich nicht mehr der Fall gewesen wäre.

Strand 1

Strand

Sundown

Strand 3

Wer sagt, ein Urlaub mit  einem vier Monate altem Baby bedeutet Stress, der hat es noch nicht ausprobiert. Stressfrei an die Sache ran gehen und sich vom klassischen Urlaubsbild verabschieden und schon kann die Reise los gehen. Und wie schon erwähnt, Organisation ist mit Baby das halbe Leben – deshalb haben wir am Abreisetag noch den Late-Check Out gewählt und reisten zu Klein Ls Schlafenszeit ab, sodass es im Auto noch das Gute Nacht Fläschchen gab. Und dann fuhren wir los und durch, ohne Pause – Klein L schlief. Der Urlaub war schön. Sehr schön. Unser erster Urlaub zu Dritt – wunderbar!

porec 

xoxo, juliana

 


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